Nachwuchs gesucht:

Was haben Carlsberg Deustchland, wir Design und Vordafone gemeinsam? Sie suchen junge Menschen, die sich eine Ausbildung als Kaufleute für Marketingkommunikation wünschen. 66 Angebote für die Ausbildung zum Kommunikationsprofis gibt es derzeit auf der gemeinsamen Website der Industrie- und Handelskammern unter  http://www.ihk-lehrstellenboerse.de

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Berufsausbildung:
Nicht alle wissen, was sie tun

Angesichts einer Abbrecherquote von 20,35% erweist sich die Ausbildungssituation in der Kommunikationswirtschaft in dieser Hinsicht als verbesserungswürdig. Bei einem Bestand von insgesamt gut 25.000 Auszubildenden und jährlich mehr als 10.000 Neuabschlüssen sieht das Bildungsinstitut der Kommunikationswirtschaft (BIK) Handlungsbedarf. "Der in der Branche immer wieder betonte Kampf um die Besten zeigt  bislang sichtliche Schwächen", konstatiert Lutz E. Weidner vom Bildungsinstitut der Kommunikationswirtschaft (BIK). Die Flop-Rate sollte angesichts der absinkenden Bewerberzahlen Anstoß zu Verbesserungen geben. Die Ursachensuche für diese Quote müsse die Auswahlverfahren ebenso einbeziehen wie die Information über die Ausbildungssituation und die bei Betrieben bestehenden Anforderungen wie auch die bei den Auszubildenden bestehenden Erwartungen.

Die BIK-Statistik zeigt, dass die meisten Einsteiger in die Ausbildung als Medienkaufleute (Digital und Print) und auch ihre Ausbildungsbetriebe eine klare Vorstellung haben, was sie voneinander erwarten. Hier ist die Ausbil-dungswelt sichtlichnoch in Ordnung, und die wechselseitigen Vorstellungen bei Azubis und ihren Ausbildern stimmen weitgehend überein. Ganze 10,94% der Verträge wurden im Jahr des Ausbildungbeginns aufgelöst.

Mit Abstand folgen die Gestaltern/-innnen für visuelles Marketing (17,30%) und die Kaufleute für audiovisuelle Medien (18,60%). Knapp unter der 20%-Linie bleiben auch die Kaufleute für Dialogmarketing. "Above the line" finden sich hingegen mit 20,04% die Kaufleute  für  Marketingkommunikation wieder gleichauf mit den Mediengestaltern/innen (Digital und Print). Das Schlusslicht  haben die Veranstaltungskaufleute. Sie warfen zu fast 25% das Handtuch und entschieden sich für einen anderen Berufseinstieg oder Betrieb.
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Erfahrungsberichte von Auszubildenden und Studierenden gesucht

(31.7.12) Wer hat während einer Berufsausbildung oder kurz danach eine Zusatzqualifikation erworben – zum Beispiel eine Sprache erlernt, war im Ausland oder hat spezielle Fachkenntnisse über den eigentlichen Ausbildungsplan hinaus erworben – und mag darüber berichten? Wer absolviert gerade gleichzeitig eine Ausbildung und ein Studium oder hat vor kurzem ein duales Studium beendet? Dann ist der Wettbewerb „MyAusbildungPlus“ genau das Richtige.

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) möchte an diesen Erfahrungen junger Leute teilhaben und sie für andere Jugendliche nachvollziehbar und erlebbar machen. Die Wettbewerbsbeiträge können als Bericht, Reportage, Interview, Film oder in anderer Form online eingereicht werden. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Es winken Geldpreise im Gesamtwert von 1.200 Euro. Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2012.

Die Beiträge könnten sich zum Beispiel damit beschäftigen, was bei der Entscheidung für eine Zusatzqualifikation oder ein duales Studium geholfen hat, wie man mit der erhöhten Belastung umgeht, welche Vor- und Nachteile es gegenüber einer klassischen Ausbildung gibt oder wie die Unterstützung im Betrieb war beziehungsweise ist.

Das BIBB sucht mit diesem Wettbewerb gezielt Beiträge von jungen Menschen, die ihre Erfahrungen in Ausbildung und dualem Studium authentisch darstellen. Für besonders kreative Ideen wie Filme, Interviews, Comics, Rap oder anderes ist ein Sonderpreis ausgelobt. Neben den Preisträgern werden weitere ausgewählte Beiträge auf der Internetseite http://www.ausbildungplus.de veröffentlicht. Interessierten Jugendlichen wird so die Möglichkeit gegeben, Einblicke und Eindrücke von Gleichaltrigen aus erster Hand zu gewinnen.

Die Preisträger werden von einer unabhängigen Fachjury ermittelt. Der 1. Preis erhält 500 Euro, der 2. Preis 300 Euro und der 3. Preis 100 Euro. Der Sonderpreis ist mit 300 Euro dotiert.

Mer Informationen

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Glänzende Berufsaussichten für Absolventinnen und Absolventen dualer Studiengänge: In einer Betriebsbefragung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) gaben 45 % der Unternehmen an, alle dual Studierenden in ihrem Betrieb nach Abschluss des Studiums zu übernehmen. Weitere 27 % übernehmen rund drei Viertel der erfolgreich in ihrem Betrieb ausgebildeten dual Studierenden. Das BIBB hatte zur Entwicklung des Qualifikationsbedarfs der Unternehmen, zur Qualität dualer Studienangebote sowie zur Verwertbarkeit der dabei erworbenen Abschlüsse insgesamt mehr als 1.400 Unternehmen befragt.
Die Bewertung dualer Studiengänge durch die Betriebe fiel dabei extrem positiv aus.


Duale Studiengänge verzahnen die Berufsausbildung mit einem Studium an einer Hochschule, Fachhochschule oder Berufsakademie. Die Absolventinnen und Absolventen erwerben so im besten Fall zwei Abschlüsse: einen beruflichen und einen akademischen. Dabei durchlaufen sie eine besonders innovative, attraktive und praxisnahe Studienform, die ihnen weitere Vorteile bietet. Dazu gehören beispielsweise der direkte Theorie-Praxis-Transfer und die Unterstützung durch die Arbeitgeber – häufig in Form einer Ausbildungsvergütung oder durch die Übernahme von Studiengebühren.
 

Der Bericht kann kostenlos im Internetangebot des
BIBB heruntergeladen werden.

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Bildungsbericht verfügbar:
Mit "Bildung in Deutschland 2012" wird der vierte indikatorengestützte Bericht einer unabhängigen Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vorgelegt. Mit diesem von der Kultusministerkonferenz (KMK) und dem Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Bericht wird eine alle Bereiche des Bildungswesens umfassende aktuelle Bestandsaufnahme des deutschen Bildungswesens vorgenommen.

Bericht zum Dowmload

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Neuer berufsbegleitender Masterstudiengang an der UNI Münster

Studium: Bildungsberatung

(10. Juli 2012 ) Ab dem Wintersemester 12/13 bietet der Fachbereich Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) in Kooperation mit der "WWU Weiterbildung gGmbH" den berufsbegleitenden Masterstudiengang "Beratung in Weiterbildung, Bildung und Beruf" (Master of Arts) an. Der Studiengang richtet sich an Bachelor-Absolventen sowie an Mitarbeiter, die beispielsweise an Schulen, Hochschulen, in Weiterbildungseinrichtungen oder in der Personalentwicklung tätig sind. Interessierte können sich noch bis zum 22. August dieses Jahres bewerben.

Der Studienaufbau ist speziell auf die Bedürfnisse von Berufstätigen ausgerichtet. Die zweijährige Studiendauer (vier Semester) gliedert sich in Präsenzphasen von fünf Wochenenden pro Semester, in Selbstlernphasen zur Vor- und Nachbereitung der Präsenztage sowie in online-basierte Lernphasen. Die Präsenzwochenenden finden freitags von 17 bis 22 Uhr und samstags von 9 bis 18.30 Uhr in Münster statt.

Die wissenschaftliche Leitung des Studiengangs liegt bei Prof. Dr. Ursula Sauer-Schiffer. Sie ist Professorin für Erziehungswissenschaft an der WWU mit dem Schwerpunkt Erwachsenenbildung. Weitere Informationen: www.wwu-weiterbildung.de/master-beratung, info@wwu-weiterbildung.de

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Schlechte Aussichten für junge Wissenschaftler

Die Zahl der abgeschlossenen Habilitationen in Deutschland ist 2011 erneut gesunken, und zwar auf 1.563. Damit ging ihre Zahl um 11% zurück, bezogen auf den Höchststand von 2002 sogar um rd. ein Drittel. Einer der Gründe: Schlechte Aussichten auf einen der knappen Lehstühle, die nur knapp ein Drittel der Forscher, die sich habilitieren, letztendlich erreichen - und das im Durchschnitt mit 41 Jahren. Der Frauenanteil steigt weiterhin kontinuierlich an und hat sich seit 1992 auf 25,5% verdoppelt. Die größte Anzahl an Habilitationsverfahren wurde 2011 in der Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften (799) abgeschlossen. Darauf folgten die Fächergruppen Sprach- und Kulturwissenschaften (268), Mathematik, Naturwissenschaften (257) sowie Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (114).

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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2,4 Milliarden Euro für die universitäre Spitzenforschung


Die Förderentscheidungen in der zweiten Programmphase der Exzellenzinitiative sind gefallen. Nach Begutachtung und Beratung von insgesamt 143 Anträgen von 46 Universitäten hat der Bewilligungsausschuss Exzellenzinitiative am Freitag, dem 15. Juni 2012, in Bonn beschlossen, dass 45 Graduiertenschulen, 43 Exzellenzcluster und 11 Zukunftskonzepte finanziert werden. Es werden insgesamt 39 Universitäten mit 2,4 Milliarden Euro gefördert.


Aufsteiger: Uni Bremen, HU Berlin, Uni Köln, Uni Tübingen, TU Dresden. Den Elite-Status verlieren: Uni Göttingen, KIT Karlsruhe, Uni Freiburg